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Glossar

Mutter zu werden oder mit dem Stillen zu beginnen kann viele unbekannte Fachausdrücke mit sich bringen.

Das AVENT Glossar gibt Ihnen einen Überblick über die in diesem Zusammenhang am häufigsten gebrauchten Fachbegriffe.

Bitte fragen Sie Ihren Arzt, Ihre Hebamme oder Ihre Stillberaterin, falls Sie weitere Fragen oder medizinische Bedenken haben sollten.

Areola oder Warzenvorhof
Kolik
Kolostrum
Milchstau
Konsistenz
Laktation
Laktationsberaterin
Milchgänge
Anlegen
Milchspendereflex
Mastitis
Milchejektion oder Milcheinschuss
Oxytozin
Verstopfte Milchdrüsen
Prolaktin
Nuckeln
Saugen
Entwöhnung

Areola oder Warzenvorhof: Die dunkler pigmentierte Haut um die Brustwarze. Um richtig zu saugen, sollte der Mund Ihres Babys auch den Warzenvorhof umschließen. Dieser liegt über den Milchgängen, die die Muttermilch enthalten.

Kolik: Ein Ausdruck für die oft extremen, langanhaltenden und täglich wiederkehrenden Schrei-krämpfe eines Babys. Es kann auch Unwohlheit nach den Mahlzeiten beschreiben, für gewöhnlich mit Blähungen verbunden.

Kolostrum: Die ab der zweiten Schwangerschaftshälfte bis wenige Tage nach der Entbindung gebildete "Vormilch". Sie ist eiweißreich, caseinarm, durch Karotin gelblich, reich an Vitamin C, enthält Fett, Leukozyten und spielt beim Aufbau von Babys Immunsystem eine wichtige Rolle. Die Vormilch wandelt sich schnell in Milch um.

Milchstau: Eine durch die Milchproduktion hervorgerufene Schwellung und Rötung der Brust. Ein längerer Milchstau kann zu einer Brustentzündung (siehe Mastitis) führen.

Konsistenz: Die Konsistenz der Muttermilch durchläuft bei jedem Stillvorgang verschiedene Stadien. In den ersten Minuten ist sie eher dünnflüssig; dies hilft dem Baby seinen Durst zu löschen und versorgt es unter anderem mit Vitaminen und Eiweißen. Nach dieser Phase wird die Milch dickflüssiger und hat einen bis zu dreifach höheren Fettgehalt, der Ihr Baby mit wichtiger Energie versorgt.

Laktation: Allgemein bekannt als die Stillzeit. Laktation beschreibt den Zeitraum, während dessen eine Mutter für ihr Baby Milch produziert.

Laktationsberaterin: Eine medizinische Expertin, die Mütter beim Stillen unterstützt und sie bei eventuell damit verbundenen Problem berät.

Milchgänge: Die Milchgänge liegen hinter der Areola und enthalten die Muttermilch.

Anlegen: Das Baby zum Trinken an einer Brust positionieren.

Milchspendereflex: Beginn der aktiven Milchsekretion während des Stillens. Dies kann durch das Saugen des Babys oder das Massagekissen der ISIS-Milchpumpe angeregt werden. Auch Milchejektion oder Milcheinschuss genannt.

Mastitis: eine Entzündung der Brustdrüsen, erkennbar an der  massiven,  schmerzhaften Rötung und Überwärmung meist nur einer Brustseite. Mastitis kann auch mit grippeähnlichen Symptomen verbunden sein, z.B. Fieber, Schüttelfrost und Muskelschwäche.

Milchejektion oder Milcheinschuss: Beginn der aktiven Milchsekretion während des Stillens. Dies kann durch das Saugen des Babys oder das Massagekissen der ISIS-Milchpumpe ange-regt werden. Auch Milchspendereflex genannt.

Oxytozin: Körpereigenes Hormon zur Erzeugung von Uteruskontraktionen und zur Anregung der Milchproduktion. Oxytozin wird in der Geburtshilfe, z.B. zur Geburtseinleitung, verwendet.

Verstopfte Milchdrüsen: Diese sind normalerweise als Knoten in der Brust erkennbar und werden häufig durch längeren Druck auf die Brust verursacht.

Prolaktin: Hormon aus der Hirnanhangdrüse, das für die Milchbildung nach der Geburt verant-wortlich ist. Der Name beschreibt die Wirkung des Hormons, da es die Milchbildung (Laktation) anregt.

Nuckeln: Eine kurze, schnelle Saugbewegung, die nur mit den Lippen ausgeführt wird.

Saugen: Der Vorgang des Trinkens beim Stillen, bei dem Babys Lippen, Kiefer und Zunge den Warzenvorhof (siehe Areola) stimulieren.

Entwöhnung: Die langsame Ergänzung von Muttermilch als einziger Nahrung für das Baby mit zusätzlichen Nahrungsmitteln.
 
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